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Zahnkontrolle Das Pferd besitzt ständig nachwachsende Zähne, die durch die Kaubewegungen natürlicherweise abgenützt werden. Dabei entsteht je nach Kiefer- oder Zahnstellung ein Ungleichgewicht in der Abnützung – es bilden sich Haken und Spitzen, die zu einer schlechten Futteraufnahme und Verwertung führen. Nicht selten zeigen diese Pferde auch eine verminderte Bereitschaft, eine optimale Arbeit zu leisten, denn eine Einschränkung der Kieferbewegung führt automatisch zu einer gestörten Kontaktaufnahme zwischen Reiter und Pferdemaul und kann sich übers Kiefergelenk auf die Halswirbelsäule, den Pferderücken und somit auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken. Nicht jedes Pferd mit Zahnproblemen zeigt diese auch. Pferde sind oft hart im Nehmen und leiden still. So bleiben die leicht behebbaren Störungen oft jahrelang unentdeckt und verursachen im Laufe der Zeit weitere vermeidbare Folgeschäden. Die folgenden Anzeichen können allerdings oft die entscheidenden Hinweise auf mögliche Zahnprobleme sein: Zahnkontrollen sollten regelmässig alle 6 Monate durchgeführt werden. Die Kieferform des Pferdes verändert sich mit zunehmendem Alter des Tieres. |
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